DISKUSSIONSFORUM

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Milizsystem

FRAGE

FRAGESTELLUNG

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1. Verfassungsgesetzlich ist ein Miliz-System vorgesehen – nicht nur Milizsoldaten als Reserve: Welche Vorteile bietet eine selbständig strukturierte Miliz und wie kann die gegenwärtige Struktur verbessert werden?

 

 

DISKUSSIONSBEITRÄGE

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  • Aus dem Pressegespräch am 19. 09. 2019: "Die Ergebnisse der „Bundesheerreform 2010“ sind durch völlig falsche Grundannahmen der „Militärstrategen“, wie ewiger Friede und Vorwarnzeit von 10-15 Jahren gekennzeichnet. Daher wurde das Bundesheer in die (gewünschte) falsche Richtung geführt und trotz Volksbefragung wird am Berufsheerkurs festgehalten. Beispiele: Strukturbegründend ist der Auslandseinsatz, Wehrdienstzeit Verkürzung, Streichung der Übungen… Diese Reform war falsch und ist zurückzunehmen."
  • Statt die wenigen vorhandenen Ressourcen im Sinne dieses Verfassungsauftrages zu verwenden, finden Investitionen in die Miliz de facto nicht statt. Dass Milizsoldaten immer noch einen wesentlichen Beitrag (wenngleich dieser stetig kleiner wird) zur Auftragserfüllung des Bundesheeres im In- und Ausland leisten, mag der besonderen Motivation einzelner Milizangehöriger geschuldet sein. Auch unter dem Vorgänger des amtierenden Ministers fand der dringend erforderliche Paradigmenwechsel hin zur Erfüllung des Geistes der Bundesverfassung nicht statt. Naive Beruhigungspillen wie „Profimiliz“ oder „Freiwilligenmiliz“ waren ein folgenschwerer Irrweg. War das Verhältnis Berufsmilitär zu Miliz noch vor 30 Jahren etwa eins zu zehn, so stehen heute 23.000 Planstellen einer nur noch kleinen Feigenblatt-Miliz gegenüber, die nicht ausgerüstet ist, die seit Jahrzehnten keine Voll-Truppenübungen mehr hat, und der der eigene Nachwuchs fehlt." Dr. Michael Schaffer
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