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BUNDESHEER 2030

GENERALSTABSCHEF BRIEGER IN SALZBURG

Brigadier Dr. Michael Schaffer begrüßt den Herrn General und eröffnet die Diskussion.

Am 23. September kam Generalstabschef General Robert Brieger auf Einladung des Milizverbandes Salzburg, der Salzburger Offiziersgesellschaft und der Bundesvereinigung der Milizverbände zu einer Aussprache und Diskussion mit anschließendem Vortrag nach Salzburg. Die Aussprache verlief in einem konstruktiv-freundlichen Klima, gleichwohl wurden offene Worte gesprochen, die vor allem den weiterhin ungebrochenen "Berufsheerkurs" des Bundesheeres bemängelten. General Brieger stellte die auf Grund der erfolgten Beurteilung wahrscheinlichsten Einsatzszenarien in den Vordergrund der Betrachtung, die auf Grund einer kaum gegebenen Vorwarnzeit die Vorhaltung gewisser präsenter Kräfte erforderlich machen. Er erteilte daher einem "Systembruch" mit radikaler Umstellung hin auf ein Heer nach Schweizer Modell eine Absage, bekannte sich aber zur Stärkung der Miliz als wichtigem Standbein des Bundesheeres. Kritisiert wurden von den anwesenden Kameraden auch verschiedene als "Schikanen" empfundene Praktiken im Zuge von Übungen, Kursen bzw. Laufbahnbildern. Der General nahm diese Ausführungen zur Kenntnis und versprach im Rahmen seiner Möglichkeiten für Verbesserungen zu sorgen. Die anwesenden Vertreter der wehrpolitischen Verbände bekannten sich zur Forderung nach mehr Geld fürs Bundeheer und einer Verlängerung des Präsenzdienstes (einschließlich wiederkehrender Übungen), blieben aber an ihrer grundsätzlichen Kritik am herrschenden Kurs, der zur momentanen Situation des Bundesheeres beigetragen habe und einen Paradigmenwechsel nicht erkennen lasse.

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